Grastorten Rezept

Grastorte

Diese Rohkosttorte wurde in der Barbara Karlich Show  „Ernährung der Zukunft“ am 11.3.16 verköstigt

 

Rezept Grastorte (Bruno Weihsbrodt & Hanna Benker)

Tortenboden: eingeweichte Sonnenblumenkerne, Feigen

mit dem Mixer cremig mixen und hernach mit

Flohsamenschalen in eine Tortenform legen.

1. Füllung:
kleingeschnittenes Raygras
125g geschmolzene Kakaobutter
3 Bananen
250g Wild Heidelbeeren
1/2 EL Zimt
im Bianco-Mixer zuerst das Raygras mit der

Kakaobutter faserfrei mixen und die restlichen

Zutaten danach noch cremig mixen.

2. Füllung:
kleingeschnittenes Raygras
90g geschmolzene Kakaobutter mit 7 Bananen mixen
wieder faserfrei mixen und dann noch:
1/2 TL Zitronenmelissenpulver
1 Prise Steviablattpulver
8 Feigen
8 Cashewnüsse
und Flohsamenschalen cremig mixen.

2 bis 3 Stunden kalt stellen, danach ist die Torte

ca. 24 Stunden haltbar.

Intelligente Ernährung der Zukunft, richtiges kombinieren

Die Zusammenstellung der Lebensmittel ist wichtiger, als die meisten vermuten.
Jüngstes Beispiel: Todesfall durch die Kombination von Cola und Mentos.
Geschichtliches Beispiel: Römischer Imperator starb an einer Magenkolik, weil er nach einer üppigen Fleischmahlzeit noch eine „gesunde“ Wassermelone gegessen hatte!

Zuviel Früchte, Zuviel Getreide, Apfeldicksaft, Nüsse, Mandelmuss und andere konzentrierte Nahrungsmittel stehen in keinem guten Verhältnis zum Konsum grüner Salate.
Wildkräuter werden nicht nach Bedarf sondern einfach Büschelweise in den Smoothie gemischt und weil das dann überhaupt nicht schmeckt werden Früchte bunt gemischt und Nüsse auch noch verwendet.
Stärkende Wildkräuteranwendungen scheinen noch weitgehend unbekannt in der Szene zu sein.
Wer kennt schon Meisterwurzel, Wiesenbärenklauwurzel, Queckenwurzel und andere Volks-Stärkungs-Mittel?
Wieso das Kombinieren und die Reihenfolge von Lebensmitteln entscheidender ist als das was ich esse hängt mit der Verdauungszeit der Lebensmittel zusammen. So hat Obst  eine Magenpassagezeit von ca. 15 Minuten bis 2 Stunden. Das hängt natürlich mit der Fruchtart und der Verdauungsleistung einer Person zusammen. Gegenüber liegen Käsespätzle, Käse-Wurst-Brot oder VOLLKORN+MILCH oft bis zu 8 Stunden oder etwas länger im Magen.
Wird das Obst vorher gegessen, so ist das kaum ein Problem.
Wird das Obst aber NACHHER gegessen, so sind Menschen, die ganz auf Obst verzichten dann oft gesünder, als derjenige, der glaubt:
„Obst ist ja so gesund“ und schüttet sich nach einer schweren Mahlzeit noch einen frisch gepressten Orangensaft rein.
Das sehe ich dauernd in ALL-INCLUSIVE-URLAUBSHOTELS und dann wundern sich die Menschen im Urlaub wenn Sie Verdauungsprobleme bekommen!

 

 

 

Beispieltage „richtig kombiniert“

Beispieltag 1:

2-3 Äpfel zum Frühstück.
Wer jetzt noch Hunger hat, kann noch einen Avocado essen.
Für Zwischendurch empfiehlt sich ein Chicoree.
Mittags 2-3 Bananen, Datteln oder Feigen. Bitterstoffe nicht vergessen! Diese verhindern Gärung.
Wer Zwischendurch Hunger hat kaut ein paar Blätter Radiccio.

Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr Gemüserohkost:

Basis für 1 Person:
Eine mittlere Karotte gerieben
eine halbe Salatgurke
ein kleines Stück Karfiol
ein ganz kleines Stück geriebenen Fenchel
eingeweichter Leinsamen
4-5 Blätter milder Salat der Saison (klein gewürfelt) z.B. Chinakohl, Eisbergsalat, Kopfsalat…
Etwas Sole ODER Salzgras(Queller)
Etwas kaltgepresstes Olivenöl
Etwas frische Kokosnuss oder einen halben, mit der Gabel zerdrückten Avocado.

Zusätzlich zur BASIS:
+ Bärlauch ODER 7-10 Löwenzahnblätter ODER Brunnenkresse ODER Bittersalat.
+ eine Sorte gedünstetes/gebratenes Gemüse eventuell mit etwas Lauch oder Zwiebel
+ ODER Linsen ODER Bohnen ODER Erbsen…
+ gewürfelter gelber oder roter Paprika
+ Brennesselsamen
+ etwas Hanföl
+ FlohsamenSCHALEN

Der Rohkostanteil sollte mindestens 85 % betragen!
Beispieltag 2:

1-2 Mangos zum Frühstück.
Wer jetzt noch Hunger hat, kann nach einer 15 Minuten Pause noch einen Avocado essen.
Für Zwischendurch empfiehlt sich ein Chicoree.
Mittags als leichte Kost einen Teller verschiedene milde Salate und nur EINE Sorte Bittersalat!
Eventuell mit einer Avocadocreme (Avocado mit Gabel zerdrücken)
Mit Öl und Sole anmachen, eventuell mit Galgant ODER Rosmarin ODER Curry würzen.
Wer Zwischendurch Hunger hat kaut ein paar Blätter Radiccio.
Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr Gemüserohkost siehe Beispieltag 1

Beispieltag 3:

1-4 Orangen (je nach größe) zum Frühstück.
Wer jetzt noch Hunger hat, kann nach einer 15 Minuten Pause noch einen Avocado essen.
Für Zwischendurch empfiehlt sich ein Chicoree.
Mittags 2-3 Bananen, Datteln oder Feigen. Bitterstoffe: 5-8 Löwenzahnblätter
Wer Zwischendurch Hunger hat kaut ein paar Blätter Radiccio.
Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr Gemüserohkost siehe Beispieltag 1

Beispieltag 4:

½ -1 Galia-, Honig oder Cantaloupe Melone zum Frühstück.
Wer jetzt noch Hunger hat, kann nach einer 15 Minuten Pause noch einen Avocado essen.
Für Zwischendurch empfiehlt sich ein Chicoree.
Mittags frische Jackfrucht
Wer Zwischendurch Hunger hat kaut ein paar Blätter Radiccio.
Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr Gemüserohkost siehe Beispieltag 1

Beispieltag 5:

1 Traubenrispe (je nach größe) zum Frühstück.
Wer jetzt noch Hunger hat, kann nach einer 15 Minuten Pause noch einen Avocado essen.
Für Zwischendurch empfiehlt sich ein Chicoree.
Mittags 1-2 Sapoten Mamay. Bitterstoffe: 5-8 Löwenzahnblätter
Wer Zwischendurch Hunger hat kaut ein paar Blätter Radiccio.
Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr Gemüserohkost siehe Beispieltag 1

Beispieltag mit Nüssen:

Frische oder tiefgefrorene Heidelbeeren zum Frühstück. (nur die mit der Blauen Farbe!)
Erst wenn sich der Magen wieder LEER anfühlt, so essen Sie jetzt eine Sorte Nüsse.
Mandeln ODER Pekan-Nüsse ODER Walnüsse ODER Paranüsse ODER Haselnüsse. Diese sollten am Vortag aber schon in Wasser eingeweicht werden!
Mittags einen frisch gepressten Gemüsesaft (Rohnen, Karotten und etwas Sellerie)
Das hebt die säurebildende Wirkung der Nüsse größtenteils auf.
Wer Zwischendurch Hunger hat kaut ein paar Blätter Radiccio.
Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr Gemüserohkost siehe Beispieltag 1

Beispieltag mit reifen Früchten, Beispiel Traubenzeit:

Zum Frühstück blaue oder rote Trauben.
Danach oder 1 Stunde später etwas Löwenzahn, Lindenblätter, Schlangenknöterich, Radiccio, etc.
Mittag wieder rote oder blaue Trauben.
Danach oder 1 Stunde später etwas Löwenzahn, Lindenblätter, Schlangenknöterich, Zuckerhut, etc.
Spätestens um 5 Uhr Nachmittag wieder Trauben
Danach oder 1 Stunde später etwas Zuckerhut, Lindenblätter, Schlangenknöterich, Radiccio, etc.

Das kann auch mit Marillen, Trauben, Äpfeln, Birnen etc. gemacht werden.
Kirschen sind nur für jene empfehlenswert, die an diese Kost bereits gewöhnt sind, ansonsten ist mit heftigen Reinigungsreaktionen im Darmtrakt zu rechnen.
Mit Johannisbeeren oder Himbeeren ist das fast nicht möglich, denn der Körper verlangt spätestens am Nachmittag nach etwas Festerem. (Avocados!)

Was Zwischendurch oder nach einer Mahlzeit gegessen werden kann:
UNBEHANDELTE Oliven.
Werden Nahrungszusatzstoffe benötigt welche als Pulver vorliegen, so kann man diese in die Gemüserohkost hineinmischen. Eventuell etwas Wasser nachgießen.

Warum Vegan und nichts Tierisches

Warum kein Fleisch von Tieren?

Weil der Mensch von Natur aus nicht dazu ausgelegt ist. Probieren Sie doch mal eine Kuh anzuspringen, ihr in den Nacken zu springen, sie totzubeißen und das Blut zu trinken. Das schmeckt Ihnen nicht? Warum schmeckt ihnen dann ein Apfel, den sie nur pflücken müssen, der nicht schreit und den sie auch nicht töten müssen? – Weil das natürlich ist! Wenn Sie es aber schaffen, Ihren, in der Kindheit angelernten, Ekel zu überwinden, dann probieren Sie doch einmal Maden, Würmer oder Weinbergschnecken (natürlich roh, denn kein Tier kocht seine Nahrung!) Wenn ihnen das schmeckt, so signalisiert Ihnen ihr Körper einen Mangel an lebendigem und natürlichem Eiweiß. Ich esse aber viel lieber Spirulina, Durian oder Pilze wenn mein Körper nach Eiweiss verlangt.

Ein weiterer Grund, Fleisch zu meiden ist, dass es im Darm oft sehr lange liegen bleibt und oft mehr Energie für die Verdauung benötigt, als es selbst liefert. Im Volksmund heißt es immer, dass Fleisch Kraft verleiht. Ich habe noch nie einen wirklich guten Marathonläufer zum Frühstück Fleisch essen sehen. Kraft bezieht der Mensch in erster Linie aus FETT und kohlenhydrathältigen Nahrungsmitteln. Ein Auto wird ja auch mit Benzin betrieben und nicht mit Blech!

Ein ethischer Grund, Fleisch nicht zu essen, ist: Wenn Sie die Tiere, die Sie essen, selber nicht umbringen wollen, warum bezahlen Sie dann einen „Auftragskiller“ = Metzger? Ist das die christliche Nächstenliebe von der uns immer erzählt wird? Wer immer noch glaubt, Fleisch sei unbedingt notwendig, der muss mir einmal erklären, warum ich nach gut 16 Jahren ohne Fleisch jetzt seit 5 Jahren plötzlich Bergmarathons laufen kann, die ich früher nicht einmal im Wanderschritt hätte bewältigen können. Training ist eine Sache. Aber sich zum Training aufzuraffen, dass hat sehr wohl mit der Nahrungsaufnahme etwas zu tun! Der „innere Schweinehund“, den gibt es bei mir NICHT mehr! Es sei denn, ich vergifte mich irgendwie, dann bin ich natürlich auch müde und brauche mehr Schlaf.

Kein Fleisch zu essen ist der einzig wirkliche Tierschutz, der nicht geheuchelt ist! Auch für die Tiere im Tierheim, die niemand haben will, sterben Massenweise Kühe, Fische und andere Tiere, damit diese ihr tägliches Futter bekommen. In freier Wildbahn essen Katzen keine großen Tiere!

Kein Fleisch zu essen ist gleichzeitig auch aktiver Umweltschutz. Durch die „moderne“ Schwemmentmistung in den neuen Laufställen entsteht eine Menge an Gülle. Dadurch entstehen aber giftige Gase, die nicht nur die Luft sondern auch das Grundwasser vergiften, denn die Bauern nehmen kaum Rücksicht auf fließende Gewässer, Wind oder Witterungsverhältnisse. Leider haben auch die Bauern den Bezug zur Natur verloren. Mir ist es schon passiert, dass ein Bauer, mit seinem Surfass, bei sehr starkem Wind seine üble Brühe auf sein Feld ausgebracht hat. Durch den starken Wind hat er eine Frau mit Kinderwagen und mich auch gleich mit einer Brise geduscht. Das im Frühjahr auch alle Spazierwege voll Gülle sind, stört anscheinend nur mich. Andere Zeitgenossen finden das vielleicht natürlich.

Wenn man Fleisch aus dem Ernährungsplan streicht, so verhindert man auch die Abholzung der Regenwälder. Wie im Dokumentarfilm „We feed the world“ zu sehen war, wird in Brasilien der Regenwald abgeholzt, nur um auf der dadurch frei werdenden Fläche Soja anzubauen. Dieser Soja wird fast ausnahmslos nach Europa exportiert, um dort an Masttiere verfüttert zu werden. Wer also ein Hähnchen aus der Steiermark isst, der fördert auch die Abholzung des Regenwaldes!

An alle anderen Tierschützer, die denken, dass die Ernährung nicht so wichtig ist, hauptsache vegan: Wer selbst bleich wie eine Wand und ausgezehrt durch die Welt geht und dann noch glaubt, dass andere Menschen gefallen an dieser Ernährungsform finden werden, der demonstriert wohl sein leben lang vergebens. Denkt einmal ehrlich nach: Wenn man selbst mit veganer Ernährung gesünder, schöner und leistungsfähiger ist, als die „Normalköstler“ – ist das nicht überzeugender für „Normalesser“?

Wenn man wirklich was für den Tierschutz tun will, so sollte man auch sich selbst gesund erhalten! Das ist doch wirklich eine gute Werbung FÜR den Tierschutz!
Warum keine Milchprodukte und schon gar keine Milch?

Kein anderes Säugetier auf der Welt ernährt sich von der Muttermilch eines anderen Tieres. Die Muttermilch des Menschen hat eine komplett andere Zusammensetzung als die Kuhmilch – und diese wird am meisten beworben. Noch dazu ist die Kuhmilch total denaturiert, weil diese homogenisiert und pasteurisiert wird. Das kommt in der Natur ebenfalls nicht vor. Dass man bei einem Liter Milch vom Supermarkt die Mischmilch von vielen verschiedenen Kühen konsumiert, hat sich in Tests ebenfalls nicht als Vorteil erwiesen. Durch eine kranke Kuh kann die gesamte Milch mit Erregern verseucht werden. Die Erreger werden zwar durch das Pasteurisieren samt der Milch abgetötet, aber die INFORMATION der Krankheit ist in dieser Milch sehr wohl noch enthalten. Siehe Homöopathie und energetisiertes Wasser. Fermentierte Milchprodukte wie Joghurt oder Käse sind der Milch auf jeden Fall vorzuziehen, wenn man schon nicht ganz darauf verzichten will.